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Bilder der Bogensparte

 

Januar 2008
Mit Pfeil und Bogen:
Bärenjagd auf Basten

 

Bogenturnier "Haaler Kessel"

Haaler Kessel 03.05.2008

Unser Vereinsturnier am 3.Mai 2008, erstmalig mit einigen Gästen.

Bei prächtigen Wetter, nicht zuletzt dem "Haaler Kessel" zu verdanken, schossen wir eine 3-Pfeil Runde auf überwiegend 23 3-D Ziele.

 

Nach der gemeinsamen Mittagspause folgte eine "Hunterrunde" mit härterer Wertung, was bei einigen dann doch an den Nerven zerrte.(oder war es die Gulaschsuppe?)

 

Alles in allem ein gelungenes Turnier, das uns allen viel Spaß machte.

 

02.05.2009

Unser 3D-Turnier
Diesmal im "Langholz" in Osterstedt. Ausgangspunkt war die "Kyffhäuserhütte" im Wald. Bestes Wetter und 60 gutgelaunte Gäste.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Training

Die Kyffhäuser Bogensparte trainiert in Schnittlohe bei Hademarschen

Donnerstag ab18.30 Uhr
Samstag ab 15.00 Uhr

Wir schiessen mit ganz einfachen , teilweise selbstgebauten Bögen bis hin zum Compoundbogen, bei schlechtem Wetter auf dem Dachboden der Scheune und haben außerdem die Möglichkeit, auf dem Außengelände zu üben, wo verschiedene Ziele zur Verfügung stehen.

Fita- Zehnringscheiben, Fita-Feld Fünfringscheiben und für das jagdliche Schießen verschiedene Tierbildauflagen sowie dreidimensionale Tierattrappen aus Spezialkunststoff.

Geschichte Bogensport:

Wie archäologische Funde und Höhlenmalereien unserer Vorfahren zeigen, waren Pfeil und Bogen durch alle Epochen und Kulturen ständige Begleiter des Menschen. Für unzählige Generationen war der Bogen Jagd-bzw. Kriegswaffe und hat somit Überleben bedeutet.

Erst, als der Mensch Pfeilspitzen aus Knochen und Steinen herstellte, hinterließ er eindeutig zu datierende Belege. Zahlreiche Funde sprechen dafür, dass es den Bogen schon seit ca. 20000 Jahren gibt.

Den bis dato ältesten Beleg fürdas Vorhandensein der Bogenwaffe liefern die Kiefernpfeile aus Stellmoor bei Hamburg.(ca. 8000-9000 v. Chr.) In Dänemark im Holmegaard- Moor wurde der bislang älteste Bogen der Welt gefunden. (ca. 8000 v. Chr.)

Pfeil und Bogen stellten über Jahrtausende die Hauptdistanzwaffe dar, wurden aber in den verschiedenen Kulturen recht unterschiedlich bewertet. Von „feige“ und „heimtückisch“ (bei den alten Griechen) bis zur „königlichen Bewaffnung“. (vor allem im Orient und Ostasien)

Der Bogen als Kriegswaffe erreichte im Mittelalter seinen Höhepunkt, besonders zu erwähnen sind dabei die englischen Langbogenschützen, die einen großen Anteil daran hatten, dass sich das Zeitalter des europäischen Rittertums im Laufe des hundertjährigen Krieges zwischen England und Frankreich langsam dem Ende neigte.

Auch die Reitervölker des Ostens mit ihren starken Kompositbögen zeigten die Schwäche der schwer gepanzerten und damit unbeweglichen europäischen Rittern. Feuerfrequenz eines englischen Langbognens: 12 Pfeile in der Minute. Ein Armbrustschütze auf der anderen Seite schießt 1 Bolzen in der Minute.

Der Bogen wurde am Ende des Mittelalters von den Feuerwaffen verdrängt, aber nicht deshalb, weil er den Feuerwaffen unterlegen war, sondern weil Armbrust und Musketenschützen wesentlich leichter auszubilden waren und somit natürlich billiger.

Die älteste und ursprünglichste Art Bogen zu schießen ist das instinktive Schießen.

Auge-Hand Koordination, bei der das Auge sieht und das Gehirn die Bogenhand unbewußt in die richtige Position steuert.

Im fortgeschrittenen Stadium hat es auch eine meditative Komponente, da wir das Denken beim Schuß vermeiden und aus dem Unterbewusstsein schießen.

Bogenarten

Selfbow/Primitivbogen

Diese Bogenart ist ohne moderne Werkstoffe wie Carbon und Glasfiber gefertigt.
Als Pfeile werden Holzpfeile geschossen

Langbogen

Ist dem englischen Langbogen nachempfunden. Es werden allerdings modernste Werkstoffe
(Carbon/Glasfiber) verwendet. Als Pfeile werden meistens Holzpfeile verwendet.

Jagdrecurve

Ist den asiatischen Bögen nachempfunden. Es werden auch moderne Werkstoffe wie Carbon und Glasfiber verwendet. Geschossen wird auch meistens instinktiv, das heißt ohne Zielhilfen.
Pfeile: Holzpfeile oder Alu

Bare Bow

Wird auch ohne Zieleinrichtung geschossen. Stabilisatoren sind erlaubt. Meistens wird Stringwalking als Zielhilfe benutzt. Dabei greift der Schützeje nach Entfernung mehr oder weniger weit unter den Pfeil. Pfeile: Alu oder Carbon

Recurve(olympisch)

Ist als einziger Bogen bei den olympischen Spielen zugelassen. Im Gegensatz zum BarBow werden hier Visier und Stabilisatoren verwendet. Pfeile: Alu und Carbon

Compound

Wurde in den 60er Jahren erfunden. Er basiert nicht auf dem Spannungsprinzip, sondern dem Flaschenzugprinzip. Der Compound wird meistens mit Stabilisatoren, Zielhilfe und mechanischer Ablasshilfe(Release) geschossen
Es werden Alu oder Carbonpfeile verwendet.

 

 

 


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